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<title>Leo der Große</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Leo der Große</span></h1>
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<p><b>Leo der Große</b> (als <a href="Papst" title="Papst">Papst</a> <b>Leo I.</b>; * um 400 entweder in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> oder – nach dem <i><a href="Liber_Pontificalis" title="Liber Pontificalis">Liber Pontificalis</a></i> – in der <a href="Toskana" title="Toskana">Toskana</a>; † <a href="10._November" title="10. November">10. November</a> <a href="461" title="461">461</a>) war vom 29. September 440 bis zu seinem Tode <a href="Bischof_von_Rom" class="mw-redirect" title="Bischof von Rom">Bischof von Rom</a>. Er verteidigte die Lehre der katholischen Kirche, insbesondere während des <a href="Konzil_von_Chalcedon" title="Konzil von Chalcedon">Konzils von Chalcedon</a> (451), indem er die <a href="Monophysitismus" title="Monophysitismus">Monophysiten</a> und <a href="Pelagianismus" title="Pelagianismus">Pelagianer</a> bekämpfte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Erstmals erwähnt wurde er wahrscheinlich in einem Brief des heiligen <a href="Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo">Augustinus</a>, der von einem <a href="Akolyth" title="Akolyth">Akolythen</a> Leo spricht. Gesichert ist sein Wirken als <a href="Diakon" title="Diakon">Diakon</a> unter den römischen Päpsten <a href="Coelestin_I." title="Coelestin I.">Coelestin I.</a> und <a href="Sixtus_III." title="Sixtus III.">Sixtus III.</a> In diesem Amt war er bei der Lösung verschiedener kirchlicher und staatspolitischer Probleme behilflich, was ihm einen guten Ruf im <a href="Klerus" title="Klerus">Klerus</a> und bei der Bevölkerung Roms einbrachte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pontifikat">Pontifikat</h3></div>
<p>Leo I. war der bedeutendste römische Bischof des 5. Jahrhunderts. In seiner Zeit stand der römische <a href="Papstprimat" title="Papstprimat">Primatsanspruch</a> auf seinem ersten Höhepunkt. Leo I. griff den römischen Titel des <a href="Pontifex_Maximus" class="mw-redirect" title="Pontifex Maximus">Pontifex</a> auf,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> den auch Caesar sowie Augustus und andere Kaiser als oberste Amtsträger des römischen Religionswesens führten, verwendete ihn aber nicht exklusiv für sich als römischer Bischof, sondern sprach von Christus als dem wahren, obersten Pontifex bzw. benutzte den Begriff als Synonym für Bischöfe (vgl. v. a. tr. 5,3). <a href="Prosper_von_Aquitanien" class="mw-redirect" title="Prosper von Aquitanien">Prosper von Aquitanien</a> dagegen bezeichnete Leo schon zu dessen Lebzeiten als „papa“ und „summus sacerdos“ (oberster Priester) (Chronik a. 452). Die Übertragung des Pontifex-Maximus-Titels vom Kaiser auf den Papst ist nicht Leos Werk, aber seine Lehre über das Petrusamt und seine Praxis als Papst liefern dafür wichtige Grundlagen. Leo griff in viele kirchliche Angelegenheiten in <a href="Italien" title="Italien">Italien</a>, aber auch in Gallien, Spanien und Griechenland ein. Auf dem Konzil von <a href="Chalkedon" title="Chalkedon">Chalkedon</a> wurde Rom nur ein gewisser Vorrang vor den anderen großen Bischofssitzen im Osten (Alexandria, Antiochia, Jerusalem und Konstantinopel) eingeräumt. Wichtiger war freilich der theologische Beitrag Leos durch sein großes Lehrschreiben, den sogenannten <i>Tomus</i> (ep. 28).
</p><p>Leo äußerte sich vielfach zu theologischen Streitfragen, er bekämpfte durch <a href="Exkommunikation" title="Exkommunikation">Exkommunikation</a> und Amtsenthebungen verschiedene konkurrierende Lehren innerhalb des Christentums, wie den <a href="Monophysitismus" title="Monophysitismus">Monophysitismus</a> und den <a href="Pelagianismus" title="Pelagianismus">Pelagianismus</a>. Leo setzte im Westen den auf vermeintliche <a href="Privileg" title="Privileg">Privilegien</a> pochenden <a href="Hilarius_von_Arles" title="Hilarius von Arles">Hilarius von Arles</a> (401–449) als <a href="Metropolit" title="Metropolit">Metropolit</a> von <a href="Arles" title="Arles">Arles</a> ab, erreichte von <a href="Valentinian_III." title="Valentinian III.">Valentinian III.</a> die Anerkennung des Primats von Rom, als dieser die <a href="Dekretal" class="mw-redirect" title="Dekretal">Dekretalen</a> mit den Reichsgesetzen gleichstellte, und verwarf den Anspruch <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopels</a> auf Gleichrangigkeit mit Rom (451). Als Rom im Jahr 452 von den <a href="Hunnen" title="Hunnen">Hunnen</a> unter <a href="Attila" title="Attila">Attila</a> bedroht wurde, stellte sich Leo vor <a href="Mantua" title="Mantua">Mantua</a> dem Hunnenkönig entgegen und verhinderte (so zumindest manche Quellen) wahrscheinlich durch die Zahlung eines hohen Geldbetrags ein Vordringen der Hunnen in Richtung Rom. Allerdings befand sich Attila faktisch bereits auf dem Rückzug und keineswegs auf dem Weg nach Rom, so dass manche der Berichte die Rolle Leos wohl eher übertrieben hervorheben. Die genauen Hintergründe dieser Gesandtschaft sind in der Forschung umstritten, zumal ihr auch hochrangige kaiserliche Beamte angehörten (so der Stadtpräfekt Trigetius und Gennadius Avienus, Konsul von 450) und Leo somit offenbar keineswegs allein handelte. Drei Jahre später hielt Leo den <a href="Vandalen" title="Vandalen">Vandalenkönig</a> <a href="Geiserich" title="Geiserich">Geiserich</a> von einem allzu gewaltsamen Vorgehen bei der <a href="Pl%C3%BCnderung_Roms_(455)" title="Plünderung Roms (455)">Plünderung Roms</a> ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachleben">Nachleben</h3></div>
<p>Im Jahre 1754 wurde Leo I. von Papst <a href="Benedikt_XIV._(Papst)" title="Benedikt XIV. (Papst)">Benedikt XIV.</a> zum <a href="Kirchenlehrer" title="Kirchenlehrer">Kirchenlehrer</a> ernannt, nachdem die <a href="Pietro_und_Girolamo_Ballerini" title="Pietro und Girolamo Ballerini">Gebrüder Ballerini</a> im Auftrag desselben Papstes eine bis heute maßgebliche Ausgabe der Werke Leos erstellt hatten.
</p><p>Unter Leos Schriften befinden sich 97 Predigten, die wichtige <a href="Dogmatik" title="Dogmatik">dogmatische</a> Fragen thematisieren. Seine zahlreichen Briefe (ca. 146 echte) geben Aufschluss über <a href="Kirchengeschichte" title="Kirchengeschichte">kirchengeschichtliche</a> Fragen der Zeit, nicht zuletzt über die Vorbereitung, Durchführung und Rezeption des <a href="Konzil_von_Chalcedon" title="Konzil von Chalcedon">Konzils von Chalcedon</a>, der größten und wichtigsten Bischofsversammlung der Antike.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theologie">Theologie</h3></div>
<p>Leos Theologie beschäftigte sich vor allem mit der Frage nach der Person Christi und seiner Mittlerschaft. Dies hing mit dem Konzil von Chalcedon zusammen, an dem im Auftrag Leos einige römische Legaten teilnahmen und dessen christologische Formel Leo in seinem <i><a href="Tomus_ad_Flavianum" title="Tomus ad Flavianum">Tomus ad Flavianum</a></i> von 449 entscheidend vorbereitet hatte. In der Folge nahm Leo über viele Briefe an Bischöfe und Mitglieder der Kaiserfamilie großen Einfluss auf die Durchsetzung und Rezeption des Glaubens von Chalcedon, auch im Osten des römischen Reiches. Sein Anliegen war dabei, die wahre Gottheit und die wahre Menschheit des einen Christus gegen häretische Einseitigkeiten zu verteidigen. Auch in vielen Predigten griff er dieses Thema auf und vertiefte die eigenen Auffassungen dabei über die Jahre. Ein zentrales Motiv war bei Leo die Gegenwart Christi in der Kirche, näher in der Verkündigung des Glaubens (Schrift und Tradition und ihre Auslegung), in der Liturgie (Sakramente und Feste), im Leben der organisierten Kirche und des einzelnen Gläubigen, insbesondere auf dem Konzil.
</p><p>Leo leistete einen der bedeutendsten Beiträge zur Entwicklung der Lehre vom Papsttum, geprägt von persönlicher Petrusfrömmigkeit und von der Verehrung für den Apostel im Rom des 5. Jahrhunderts. Die eigene Beziehung zu <a href="Simon_Petrus" title="Simon Petrus">Petrus</a> wurde u. a. mit Begriffen des römischen Rechts beleuchtet. Leo betrachtete und bezeichnete sich als (unwürdiger) Erbe und Stellvertreter Petri, der dessen apostolische Vollmacht innehatte und auf sein Vorbild verpflichtet war. Petrus stand ihm mit seinem Anspruch gegenüber, andererseits machte Leo den Apostel gegenwärtig, da er dessen Autorität vertrat. Immer aber blieb Christus die Quelle aller Gnade und aller Vollmacht, und Leo war ihm gegenüber für seine Amtsführung verantwortlich (vgl. tr. 1). Petrus war für Leo das Vorbild der Beziehung zu Christus. Von der einzigartigen Beziehung zwischen Christus und Petrus war das Amt des römischen Bischofs mit seiner gesamtkirchlichen Bedeutung getragen, auch wenn diese Beziehung an sich einzigartig war und Leo gerade den Beistand und das Vorbild des Petrus brauchte, um das Amt des römischen Bischofs angemessen ausüben zu können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gedenktage">Gedenktage</h2></div>
<ul><li>katholisch: 10. November (<a href="Gebotener_Gedenktag" title="Gebotener Gedenktag">gebotener Gedenktag</a>)</li>
<li>evangelisch: 10. November<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>anglikanisch: 10. November<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>orthodox: 18. Februar<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Attribut: <a href="Drache_(Wappentier)" title="Drache (Wappentier)">Drache</a>. Er ist Patron der Sänger, Musiker und Organisten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Editionen">Editionen</h3></div>
<ul><li>Pietro Ballerini, Girolamo Ballerini (Hrsg.): <i>Sancti Leonis Magni Romani pontificis opera</i>, 3 Bde., Venedig 1753–57; Nachdruck in <a href="Patrologia_Latina" title="Patrologia Latina">PL</a> 54–56, hg. von <a href="Jacques-Paul_Migne" title="Jacques-Paul Migne">Jacques-Paul Migne</a>, Paris 1846 u.ö.
<ul><li>Pietro Ballerini, Girolamo Ballerini: <cite style="font-style:italic">Sancti Leonis Magni Romani Pontificis Opera [...] Tomus primus</cite>. Venedig 1753 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10634968?page=4,5">digitale-sammlungen.de</a> [abgerufen am 11. Juli 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Pietro+Ballerini%2C+Girolamo+Ballerini&rft.btitle=Sancti+Leonis+Magni+Romani+Pontificis+Opera+%5B...%5D+Tomus+primus&rft.date=1753&rft.genre=book&rft.place=Venedig" style="display:none"> </span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com/books?id=9fgQAAAAYAAJ">Digitalisat von PL 54</a>)</li>
<li>Pietro Ballerini, Girolamo Ballerini: <cite style="font-style:italic">Sancti Leonis Magni Romani Pontificis Opera [...] Tomus secundus</cite>. Venedig 1756 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10634969?page=4,5">digitale-sammlungen.de</a> [abgerufen am 11. Juli 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Pietro+Ballerini%2C+Girolamo+Ballerini&rft.btitle=Sancti+Leonis+Magni+Romani+Pontificis+Opera+%5B...%5D+Tomus+secundus&rft.date=1756&rft.genre=book&rft.place=Venedig" style="display:none"> </span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/patrologiaecurs72unkngoog/page/n6/mode/2up">Digitalisat von PL 55</a>)</li>
<li>Pietro Ballerini, Girolamo Ballerini: <cite style="font-style:italic">Appendix ad Sancti Leonis Magni opera [...] Tomus tertius</cite>. Venedig 1757 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/sanctileonismagn03leoi/page/n6/mode/1up">archive.org</a> [abgerufen am 10. Juli 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Pietro+Ballerini%2C+Girolamo+Ballerini&rft.btitle=Appendix+ad+Sancti+Leonis+Magni+opera+%5B...%5D+Tomus+tertius&rft.date=1757&rft.genre=book&rft.place=Venedig" style="display:none"> </span> (<a href="https://archive.org/details/patrologiaecurs151unkngoog/page/n10/mode/1up" class="extiw external" title="iarchive:patrologiaecurs151unkngoog/page/n10/mode/1up">Digitalisat von PL 56</a>)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übersetzungen"><span id=".C3.9Cbersetzungen"></span>Übersetzungen</h3></div>
<ul><li>Leo der Grosse: <cite style="font-style:italic">Sämtliche Sermonen</cite>. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit Einleitung und Inhaltsangaben versehen von Dr. Theodor Steege (= <cite style="font-style:italic">Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>54/55</span>). Kösel, München 1927 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1657/versions/samtliche-sermonen-bkv">unifr.ch</a> [abgerufen am 15. Juli 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Leo+der+Grosse&rft.btitle=S%C3%A4mtliche+Sermonen&rft.date=1927&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=K%C3%B6sel&rft.series=Bibliothek+der+Kirchenv%C3%A4ter%2C+1.+Reihe" style="display:none"> </span></li>
<li>Leo der Grosse: <cite style="font-style:italic">Die (echten) Briefe</cite>. Zusammengestellt, übersetzt, mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Severin Wenzlowski. In: <cite style="font-style:italic">Die Briefe der Päpste und die an sie gerichteten Schreiben. Band 4: Linus bis Pelagius II. (vom Jahre 67—590).</cite> (= <cite style="font-style:italic">Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>51</span>). Kösel, Kempten 1878, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>13–365</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1656/versions/die-echten-briefe-v-j-440-450-bkv/scans">unifr.ch</a> [abgerufen am 15. Juli 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.atitle=Die+%28echten%29+Briefe&rft.au=Leo+der+Grosse&rft.btitle=Die+Briefe+der+P%C3%A4pste+und+die+an+sie+gerichteten+Schreiben.+Band+4%3A+Linus+bis+Pelagius+II.+%28vom+Jahre+67%E2%80%94590%29.&rft.date=1878&rft.genre=book&rft.pages=13-365&rft.place=Kempten&rft.pub=K%C3%B6sel&rft.series=Bibliothek+der+Kirchenv%C3%A4ter%2C+1.+Reihe" style="display:none"> </span></li>
<li>Leo der Große: <i>Die Passion</i>. Übertragen von M. Theresia Breme. Hegner-Verlag, Leipzig 1936.</li>
<li>Leo I: <cite style="font-style:italic">Letters, Translated by E. Hunt</cite> (= <cite style="font-style:italic">The Fathers of the Church</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>34</span>). New York 1957 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://about.proquest.com/en/products-services/ebooks-main">proquest.com</a> [abgerufen am 22. Mai 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Leo+I&rft.btitle=Letters%2C+Translated+by+E.+Hunt&rft.date=1957&rft.genre=book&rft.place=New+York&rft.series=The+Fathers+of+the+Church" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Erich_Caspar_(Historiker)" title="Erich Caspar (Historiker)">Erich Caspar</a>: <cite style="font-style:italic">Geschichte des Papsttums von den Anfängen bis zur Höhe der Weltherrschaft, Bd. 1: Römische Kirche und Imperium Romanum</cite>. Mohr, Tübingen 1930, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>423–564</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/geschichtedespap0001casp">archive.org</a> [abgerufen am 20. Mai 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Erich+Caspar&rft.btitle=Geschichte+des+Papsttums+von+den+Anf%C3%A4ngen+bis+zur+H%C3%B6he+der+Weltherrschaft%2C+Bd.+1%3A+R%C3%B6mische+Kirche+und+Imperium+Romanum&rft.date=1930&rft.genre=book&rft.pages=423-564&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Mohr" style="display:none"> </span></li>
<li>Hans Feichtinger: <i>Die Gegenwart Christi in der Kirche bei Leo dem Großen</i>, Frankfurt am Main u. a. 2007, ISBN 978-3-631-56178-2.</li>
<li><a href="August_Franzen" title="August Franzen">August Franzen</a>, <a href="Remigius_B%C3%A4umer" title="Remigius Bäumer">Remigius Bäumer</a>: <i>Papstgeschichte</i> (= Herder-Taschenbuch 1578). Herder, Freiburg im Breisgau 1974, 4. aktualisierte Auflage 1988, ISBN 3-451-08578-X, S. 65–71 [= §8: Papst Leo der Große].</li>
<li><a href="Alois_Grillmeier" title="Alois Grillmeier">Alois Grillmeier</a>: <i>Jesus der Christus im Glauben der Kirche</i>, Bd. 1 (Freiburg u. a. 1990), S. 734–750; Bd. 2/1 (Freiburg 1991), S. 131–200.</li>
<li><a href="Ekkart_Sauser" title="Ekkart Sauser">Ekkart Sauser</a>: <i>Leo der Große.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 4, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7, Sp. 1425–1435.</li>
<li><a href="Rudolf_Schieffer" title="Rudolf Schieffer">Rudolf Schieffer</a>: <cite style="font-style:italic">Leo I. der Große</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Lexikon_des_Mittelalters" title="Lexikon des Mittelalters">Lexikon des Mittelalters</a> <i>(LexMA)</i></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>5</span>. Artemis & Winkler, München/Zürich 1991, ISBN 3-7608-8905-0, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1876<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Leo+der+Gro%C3%9Fe&rft.atitle=Leo+I.+der+Gro%C3%9Fe&rft.au=Rudolf+Schieffer&rft.btitle=Lexikon+des+Mittelalters+%28LexMA%29&rft.date=1991&rft.genre=book&rft.isbn=3760889050&rft.place=M%C3%BCnchen%2FZ%C3%BCrich&rft.pub=Artemis+%26+Winkler&rft.volume=5" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Basil_Studer" title="Basil Studer">Basil Studer</a>: <i>Leo the Great</i>, in A. DiBerardino: <i>Patrology IV</i>, Westminster ML 1994, S. 589–612.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Leo_I_Magnus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Leo der Große</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118571710">Literatur von und über Leo der Große</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118571710">Werke von und über Leo der Große</a> in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.newadvent.org/cathen/09154b.htm">Eintrag</a> in der <i><a href="Catholic_Encyclopedia" title="Catholic Encyclopedia">Catholic Encyclopedia</a></i>, Robert Appleton Company, New York 1913.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.documentacatholicaomnia.eu/01_01_0440-0461-_Leo_I,_Magnus,_Sanctus.html">Gesamtwerk von Migne Patrologia Latina mit Inhaltsverzeichnis</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Entgegen der Behauptung älterer Literatur, die den Päpsten ab Leo dem Großen den Titel <i>Pontifex maximus</i> zuschrieb, betont <a href="Rudolf_Schieffer" title="Rudolf Schieffer">Rudolf Schieffer</a>, dass sich für den Großteil des Mittelalters nur die Titel <i>Pontifex</i> und <i>Pontifex summus</i> nachweisen lassen, der Titel <i>Pontifex maximus</i> erst unter <a href="Bonifatius_IX." title="Bonifatius IX.">Bonifatius IX.</a> (1389—1404) erscheine. Schieffer erklärt dies mit einer größeren Unbefangenheit gegenüber dem klassischen Altertum im Zuge der Renaissance. Siehe: Rudolf Schieffer: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN602167337_0057&DMDID=DMDLOG_0014&LOGID=LOG_0018&PHYSID=PHYS_0311#navi">Der Papst als Pontifex Maximus. Bemerkungen zur Geschichte eines päpstlichen Ehrentitels</a></i>. In: <i>Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte/Kanonistische Abteilung</i>, Band 57 (1971), S. 300–309.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Frieder_Schulz" title="Frieder Schulz">Frieder Schulz</a>: <i>Das Gedächtnis der Zeugen – Vorgeschichte, Gestaltung und Bedeutung des Evangelischen Namenkalenders</i>. In: <a href="Jahrbuch_f%C3%BCr_Liturgik_und_Hymnologie" title="Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie">Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie</a>, Band 19. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975, S. 69–104, Namenliste S. 93–104 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051793_00008.html?prox=true&phone=true&ngram=true&context=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&pubYear=%7B1975%7D&hl=scan&fulltext=%22Jahrbuch+f%C3%BCr+Liturgik+und+Hymnologie%22&mode=simple">Digitalisat</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Church of England: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.churchofengland.org/prayer-and-worship/worship-texts-and-resources/common-worship/churchs-year/calendar">The Calendar</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Orthodox Church in America: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oca.org/saints/lives/2024/02/18/100553-saint-leo-the-great-pope-of-rome">Saint Leo the Great, Pope of Rome</a></i></span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Sixtus_III." title="Sixtus III.">Sixtus III.</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Papst" title="Papst">Papst</a></span> <br>440–461</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Hilarius_(Papst)" title="Hilarius (Papst)">Hilarius</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118571710">118571710</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n83033219">n83033219</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/9875336/">9875336</a></span> | </div>
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